Markus Nieschlag wurde 2010 in Köln geboren und begann mit dem Violinspiel im Alter von sechs Jahren.
2017 bis 2024 erhielt er Unterricht bei Michaela Zirnbauer in Köln. Im Februar 2024 wechselte er zunächst zu Prof. Ute Hasenauer in die private Ausbildung, bei der er seit dem WiSe 24/25 als Jungstudent im Pre-College Cologne der Hochschule für Musik und Tanz Köln studiert.
Seit 2019 nahm Markus Nieschlag regelmäßig an den Wettbewerben von „Jugend musiziert“ sehr erfolgreich teil, und konnte zahlreiche 1. Preise in Solo- und En- semblewertungen gewinnen. 2025 erreichte er die Bundesebene in der Katego- rie Violine solo, 2026 erneut gemeinsam mit seinem Bruder Jakob Nieschlag im Violinduo, bei dem beide einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl erhielten. Weitere Auszeichnungen umfassen den 1. Preis beim Konrad-Adenauer-Wettbewerb Köln (2023), verbunden mit einem Auftritt im Preisträgerkonzert. Auch im kammermusikalischen Bereich ist Markus aktiv: 2025 trat er gemeinsam mit seinem Bruder beim Sommerfestival Meerbusch auf.
Er nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei den Pre-College-Sommerakademien 2023 mit Prof. M.Ovrutsky sowie 2025 bei Prof. Ute Hasenauer und gestaltete dort Abschlusskonzerte mit. Ebenso im Rahmen eines Kurses des Pre-College Cologne zur historischen Aufführungspraxis unter der Leitung von Prof. Richard Gwilt.
Weitere musikalische Impulse erhielt er durch die Beschäftigung mit den Interpretationen von Shunske Sato, insbesondere zu Bachs Solowerken für Violine. Bereits 2020 trat er in der Kölner Friedenskirche in einem Konzert mit Arien von Händel und einem solistischen Violinenpart mit der Sopranistin Christine Albert auf. 2024 war er als Konzertmeister des Schulorchesters der Liebfrauenschule Köln in Mozarts Requiem zu erleben. Als Solist interpretierte er im selben Jahr den „Sommer“ aus Vivaldis Vier Jahreszeiten mit dem Felicitas-Quartett Bonn. Seit 2026 ist er Mitglied im Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen.
Neben der Musik interessiert sich Markus für Malerei, Natur und Pflanzen, Musiktheorie sowie Tanz.